Überlegungen zu einem Kurssystem für den Attraktor: Difference between revisions
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Die Weitergabe von Know-How ist eine elementare Aufgabe des Attraktor. | Die Weitergabe von Know-How ist eine elementare Aufgabe des Attraktor. | ||
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Das Problem
Die Weitergabe von Know-How ist eine elementare Aufgabe des Attraktor.
In §2 Zweck des Vereins in der Satzung steht:
- Zweck des Vereins sind die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung, sowie Kunst und Kultur auf den Gebieten ...
- Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch: Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren und Tagungen, ...
und auf der Seite Mitglied werden in drei Schritten:
- Gib dein Know-How weiter indem du einen Vortrag bei einem unserer regelmäßigen Terminen hältst einen oder Workshop organisierst.
Das Problem
In der Tat gibt es im Verein ein Menge Know-How. Leider hapert es aber an der Weitergabe. Dafür gibt es verschiedenen Geünde:
- keine Zeit
- In der Regel ist man durch den Job ausgelastet und möchte in der Freizeit Dinge tun die einem selbst Spaß machen und nicht für den Spaß anderer sorgen.
- Das ist verständlich.
- Kein Mut vor vielen Menschen zu stehen.
- Das ist nur sehr schwer zu überwinden.
Das sind wohl die wichtigsten Gründe und alle verständlich.
Ich habe auch schon die Meinung gehört, dass die Vortragenden sich doch nur profilieren wollen?! Da hat wohl Jemand die Satzung nicht gelesen.
Vielleicht sollte vor der Erteilung der Mitgliedschaft eine mündliche Prüfung stattfinden, bei der die Satzung abgefragt wird.
Das ist ironisch gemeint - bevor wieder ellenlange Diskussionen losbrechen.
Aber wenn es Jemandem Spaß macht einen Vortrag zu halten ist das nicht zu verurteilen, sondern macht den Vortrag meist lebendiger.
Die Lösung?
Ich habe mir also die Frage gestellt, was kann man tun, um das vorhandene Know-How nutzbar zu machen. Dabei bin ich auf folgende Aspekte gestoßen:
- Jeder Know-How-Besitzer sollte dieses möglicht einfach beitragen können.
- Der Know-How-Besitzer muß den Stoff nicht aufbereiten.
- Der Know-How-Besitzer mußden Stoff nicht vortragen.
- Der Vortragende muß nicht das Know-How besitzen.
- Dieser Punkt ist sicher Diskussionsfähig.
- Ganz unwissend darf man natürlich nicht sein, aber es reicht m.E. wenn dieser Mensch das, was vorgetragen wird verstanden hat. Ein Fachmann muß er nicht sein.
Die Trennung von Know-How Beitragen, Aufbereiten und Vortragen scheint mir hier eine Möglichkeit zu sein, mehr Know-How zum Fließen zu bringen.
- Wie bei Wikipädia tragen Leute ihr Fachwissen zu einem Thema in eine Vorbreitungsseite ein.
- Jemand anderes erstellt daraus eine verständliche und lesenswerte Wiki-Seite
- Noch jemand anderes bietet das Thema als Vortrag an.
Vielleicht gelingt es uns ja so mehr Wissenstransfer im Attraktor zu installieren und ihn so auch für neue Leute interssant zu machen.
Die Umsetzung
So ein System wird wohl kaum von alleine funktionieren. Es wird Leute brauchen, die sich verantwortlich fühlen. Außerdem sollte jedes Mitglied seinen Know-How-Bereich bekannt geben, damit er ggf. darauf angesprochen werden kann, wenn Fragen zu einen Thema auftauchen. Diejenigen, die gerne Webseiten gestalten sollten sich bereit erklären gelegentlich ein Thema zu berarbeiten. Für alle Mitglieder gilt, gelegentlich mal in die Vorbereitungsseiten schauen, ggf. selbst etwas beitragen oder auch neue Themen anstoßen.
ALT
In der Satzung des Attraktor wird als eines der Aufgaben folgendes genannt:
** Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren und Tagungen, auch und insbesondere zu wissenschaftlichen Behandlungen von offenen Fragen und aktuellen Entwicklungen in o. g. Themenbereichen
Diese Aufgabe steht an erster Stelle einer Aufzählung, ist aber in den vergangenen Jahren kaum Realisiert worden. Dabei fehlt des dem Attraktor nicht an kompetenten Menschen. Auf Nachfrage wird meist Zeitmangel als Grund dafür angegeben, das Profis ihr Wissen nicht teilen. Das ist durchaus nachvollziehbar.
Ich habe 2016/17 einen Elektronikkurs durchgeführt in dem ich versucht habe, all mein Wissen zu diesem Thema an die Teilnehmer weiter zu geben. Der Kurs erstreckte sich über ca. ein Jahr. Er startete mit 22 Teilnehmern und endete mit dreien.
Dann habe ich 2022 und 2023 Micropython-Kurse gegeben. Der Letzte wurde in 2 Teilen a 5 Abende durchgeführt.
Damals waren am Montag und Dienstag keine regelmäßigen Veranstaltungen, so daß die Abende an aufeinander folgenden Dienstagen durchgeführt werden konnten.
Inzwischen haben wir mehr regelmäßige Veranstaltungen aber auch räumlich bessere Bedingungen.
Deshalb sollten zukünftige Kurse kürzer sein. Ich denke so an 2 bis 3 Abende. Nun kann man aber nicht den ganzen Inhalt in einen solchen Zeitraum quetschen. Da es mir bei diesen Kursen darum geht Wissen zu vermitteln und keine Animationsveranstaltung durchzuführen, bleibt nur die Möglichkeit den Stoff in kleinen Happen zu servieren. Das hat mich dahin geführt ein Kurssystem für den Attraktor zu entwickeln. Darin können grundlegende, aufbauende und spezielle Themen ihren Platz finden. Der Umfang ist überschaubar, so daß auch der Zeitaufwand sich in Grenzen hält. Dann könnten Fachleute auch mit wenig Zeitaufwand Ihren Anteil beitragen, insbesondere wenn er nicht auf nur bei einer Person hängenbleibt, sondern sich auf mehrere Schultern verteilt. So könnte eine Person die Fachinformationen liefern, eine andere erstellt die Charts und eine weitere hält den Vortrag.
Das Management der Kurse könnte eine kleine Gruppe übernehmen.
Hier ein brainstormartiker Vorschlag wie es aussehen könnte:
- Elektrotechnik
- Grundlagen:
- Was ist Strom
- Gleichstrom
- Wechselstrom - nur ganz oberflächlich
- Stromkreis
- Widerstand
- Leistung
- Kondensator
- Spule
- Was ist Strom
- Wechselstrom
- Amplitude
- Phase
- Blind-, Schein- und Wirkleistung
- Analoge Schaltungstechnik
- Operationsverstärker
- Digitaltechnik
- Digitale Grundlagen
- NOT-Funktion
- UND-Funktion
- OR-Funktion
- XOR-Funktion
- Flip-Flop
- Digitale Schaltungstechnik
- Digitale Grundlagen
- Microcontroller
- ...
- Grundlagen:
So kann im Wki eine Wissens- / Lerndatenbank entstehen, die nach und nach ergänzt und erweitert werden kann. Diese kann dann als Grundlage für das Selbststudium oder als Basis für einen Kurs verwendet werden.