Lasercutter/Lightburn

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Seit Herbst 2022 haben wir eine neue Software um den Lasercutter zu steuern: Lightburn. Diese hat nicht nur den Vorteil, dass es keine Dialoge mehr auf Chinesisch gibt, sie hat auch einige schöne Funktionen, mit denen Lasern noch mehr Spaß bringt als vorher. Der wichtigste Fortschritt ist aber, dass der Lasercutter nun eine Kamera hat, die das Material auf dem Schneidtisch für die Planung im Programm einblendet (die alte Software konnte dies nicht).

Mit Lightburn kann man einige Schritte, die man sonst in anderen Tools vorbereitet hat, direkt in im Program machen. Man kann z.B. direkt Bitmaps importieren und in Pfade umwandeln zum Schneiden oder Gravieren. Die Steuerung der Z-Achse (Verfahren des Tisches) ist ebenfalls möglich, sodass man verschieden Tiefe Schnitte/Gravuren durchführen kann, ohne dazwischen die Höhe der Linse verstellen zu müssen.

Wir sind noch dabei, die Möglichkeiten des Programms zu erkunden, daher ist dieser Artikel work in progress und soll der Dokumentation unserer Erkenntnisse dienen. Vermutlich müssen wir die Einweisung und ggf. auch die Protokollzettel an die neue Bedienung anpassen.

Das alte, bekannte Programm ist nach wie vor verfügbar und kann weiterhin genutzt werden.

Dokumentation

Die offizielle Dokumentation gibt es online:

https://docs.lightburnsoftware.com/index.html

Wir haben eine "offline"-Kopie als pdf: Media:LightBurnDocs.pdf

Funktionen

Kamera

Die Kamera ist in der Mitte über dem Wabentisch angebracht und wurde kalibriert, um die Verzerrung herauszurechnen. Am genauesten sollten die Bilder direkt unter der Kamera sein; zum Rand hin ist mit stärkerer Verzerrung zu rechnen. Die Kamera ist auf der rechten Seite im oberen Fenster unter "Camera Control" zu finden. Wenn dort nichts ist, bei "Camera" "SMI" auswählen. Der Button "Update Overlay" nimmt ein Bild auf (dies dauert ca. 2 s). Wenn die Kamera einmal ausgewählt ist, kann man auch "Camera" Button oben in der Buttonleiste nutzen (oder Alt-C drücken).

Es empfiehlt sich, das Werkstück vor der Aufnahme bereits fixiert zu haben, und die Laserlinse vorher aus dem Weg zu fahren.

Nach der Aufnahme wird das Bild als Hintergrund auf die Arbeitsfläche projiziert. Dies ermöglicht es auch bei schon stark zerschnittenen Reststücken, Zuschnitte auf dem Rest zu positionieren. Die Genauigkeit ist nicht perfekt. Probier aus, bevor du dich drauf verlässt.

TODO: auf welcher Höhe hat wurde die Kalibrierung durchgeführt? Auf einem gedruckten Papier? Dann wohl auf maximaler Höhe. Vermutlich ist es sinnvoll, den Tisch vorher um die Dicke des Materials abzusenken, damit nicht durch die abweichende Höhe eine Verfälschung der Anpassung passiert.

Genauigkeit

Die Position der Schnitte weicht schon dicht im Zentrum um 1-2 mm vom Bild ab. Eine perfekte Abbildung ist aufgrund der perspektivischen Verzerrung nicht zu erwarten, aber ggf. könnten man eine erneute Kalibrierung versuchen.


Z-Achse

Die Software kann die Höhe des Wabentisches ändern; dies ist im Programm die Z-Achse. Beim Konfigurieren der einzelnen Farben kann ein Z-Versatz angegeben werden. Es ist auch möglich, einen Pfad mehrfach abzufahren, und vor jedem Durchlauf die Tischhöhe anzupassen (für tiefere Schnitte in mehreren Durchläufen oder für schichtweises Abtragen von Material).

Relative Fahrt

Wir lernen noch den Umgang mit diesem Feature. Bisher gibt es Ergebnisse für die Einstellung, die Z-Achse Relativ zu nutzen. Man gibt für einzelne Farben einen Z-Versatz an, um den der Tisch gefahren wird. Da man typisch den Tisch anfangs ganz oben hat, funktioniert nur das Fahren nach unten. Die Richtung ist dabei in meiner Wahrnehmung falschrum.

Absolute Fahrt

Es sollte auch möglich sein, mit absoluten Z-Werten zu arbeiten, wenn man die Software entsprechend einstellt. Dies könnte ggf. das Einstellen des Linsenabstands fast vollständig überflüssig machen. Hier sind noch weitere Versuche notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Oktober 2022 um 14:46 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 81 mal abgerufen.