3D-Drucker

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Objektinfo: 3D-Drucker
Attraktor 3D-Drucker 20221020.jpg Unsere aktiven 3D-Drucker
Basisinformationen:
Kategorien:
Geräte, CNC-Maschinen, 3D-Druck
Beschreibung:
Mit 3D-Druckern lassen sich Ideen in nullkommanix in physische Objekte umwandeln. Sie sind mittlerweile fast unentbehrlich für Prototyping und auch funktionale Teile lassen sich damit fertigen.
Ansprechpartner:
3d-drucker @lists.attraktor.org
Einweisung: Status-Circle-Warning.png JA!
Statusinfo:
Bestandsinfo:
Anzahl: 2x FDM, 2x SLA
(Seit {{{anzahl_seit}}})
QR-Code:
WikiQR 3D-Drucker.png
QR neu generieren (Was ist das?)


Warning.png Hinweis:
Es könnte sich anbieten, für die SLA-Drucker einen eigenen Artikel zu erstellen.


Allgemein

Aktuelles

  • Schau mal in den #ToDos, ob es etwas zu tun gibt.

Was ist ein 3D-Drucker und wie funktioniert er?

FDM-Drucker (FDM=Fused Deposition Modeling) schmelzen in ihrem Druckkopf Kunststoffe auf und drücken das Material durch eine Düse mit einem meist sehr kleinen Durchmesser (häufig 0.4 mm). Die entstehenden Plastikwürste werden fein säuberlich Schicht für Schicht aufeinandergelegt, bis sich daraus ein dreidimensionales Objekt gebildet hat.

SLA-Drucker (SLA=Stereolithography) arbeiten mit einem Becken aus flüssigem Harz, welches gezielt mit UV-Licht bestrahlt wird, wodurch dieses aushärtet. Dabei kann eine enorme Präzision erreicht werden. Es wird Schicht für Schicht belichtet und dabei die Baufläche jedes Mal ein winziges Stück weiter nach oben gefahren. Das Ergebnis sind Objekte mit einer sehr guten Oberfläche und feinen Details. SLA ist eigentlich ein spezifische Art des 3D-Drucks mit Flüssigharz, wird jedoch häufig synonym mit allen verwandten Verfahren verwendet.

Was kann ich damit machen?

Ein 3D-Drucker ist ein praktisches Gerät, um schnelle Protoypen von Objekten zu erzeugen, anhand derer man z.B. sein 3D-Modell verfeinern kann, bevor man es final mit einer anderen Fertigungstechnik herstellt.

Neben dem Prototyping lassen sich auch prima funktionale Bauteile fertigen, die keinen sonderlich hohen Belastungen ausgesetzt sind.

SLA-Drucker sind aufgrund ihrer Detailtreue sehr beliebt bei Tabletop-Spielern, die ihre Figuren selbst herstellen und bemalen wollen.

Wichtige Dinge zu beachten

Wer darf drucken?

Du musst Mitglied sein und wie beim Lasercutter an einer Einweisung teilgenommen haben. Nach der Einweisung triffst du dich mit einem der Betreuer um ein Objekt deiner Wahl zu drucken (Druckzeit unter 90 Minuten). Dabei musst du zeigen, dass du die Basics wie z.B.

  • Material wechseln
  • das Druckbett kalibrieren
  • Klebstoff auftragen
  • die Checkliste (?)

handhaben kannst. Danach darfst du ohne Betreuer drucken. Aufgrund der erheblichen Unterschiede zwischen den beiden Modellen erfolgen die Einweisungen für #Ultimaker 2+ (FDM) und #Ultimaker 3 (FDM) getrennt. Die Einweisung in den Ultimaker 3 setzt voraus, dass du mit dem Ultimaker 2+ drucken kannst.

Ich möchte etwas gedruckt haben

Schreib bitte an die Mailing-Liste 3d-drucker@lists.attraktor.org und frag, ob einer der Betreuer Zeit hat. Ein 3D-Druck dauert meist über eine Stunde. Mehrere Stunden sind nicht ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass jederzeit etwas schief gehen kann und der Druck wiederholt werden muss. So viel Zeit haben die Betreuer in der Regel nicht. Melde dich daher bitte für eine Einweisung an, um eigenständig drucken zu können.

Wartung

Die Ultimaker Drucker werden gewartet von den Vereinsmitgliedern auf der Mailing-Liste 3d-drucker@lists.attraktor.org. Lass uns wissen ob etwas mit den Geräten nicht in Ordnung ist oder Druckmaterial nachbestellt werden muss.

Verwendung

Workflow FDM

Workflow SLA

Verbrauchsmaterial

  • Filament
  • Resin
  • Nozzles


ToDos

Status-Circle-Good.png Für unseren Ultimaker 3 muss eine Abdeckung für oben und vorne gebaut werden damit im Druckraum die notwendigen hohen Umgebungstemperaturen erzielt und gehalten werden können und der Kunststoff sich nicht verzieht.

Status-Circle-Todo.png Die Nylon-Düse liegt im UM3-Karton und braucht eine Aufbewahrungsbox

Verfügbare FDM-Drucker

Ultimaker 2+

UM2-overview.jpg Status Status-Circle-Good.png OK WikiQR 3d-drucker-ultimaker-2+.png
Standort Status-Circle-Todo.png Ja wo denn?
Ansprechpartner Status-Circle-Warning.png gesucht!
Links&Nummern Manual
Leistung (elektr.) 120 W avg., 221 W max.
Verfügbar seit Dez. 2016
Kosten/Finanzierung Spende von Carsten Müller
Letzte Wartung Oktober 2022 (Tausch Druckkopf)
Beschreibung:
QR neu generieren (Was ist das?)

Seit Ende Dezember 2016 haben wir einen Ultimaker 2+, gespendet von Carsten Müller.

Dieser Drucker ist mit einem Deckel und einer Tür versehen um die Temperatur im Druckraum einigermaßen stabil zu halten und somit zu verhindern, dass sich die gedruckten Schichten durch Temperaturschwankungen verziehen (= "Warping"), insbesondere in den unteren Schichten. Die Glasplatte wird beim Drucken mit ABS und nGen auf 80° C erhitzt. Vorsicht also beim Rausnehmen nach dem Druck! Am besten die Platte langsam auf Zimmertemperatur abkühlen lassen bevor man die Tür öffnet.

Bedienungsanleitung (PDF) und nützliche Smartphone/Tablett-App für iOS und Android.

Material & Druckparameter

nGen

Das Standardmaterial für diesen Drucker ist Status-Circle-Todo.png nGen (aktuell?).

  • Die Glastemperatur von nGen ist höher als von PLA
  • nGen zieht keine Feuchtigkeit wie PLA
  • während des Druckens neigt nGen nicht zu starkem Warping wie ABS
  • bei kurzen Überhängen sackt es weniger ab als PLA

Somit ist nGen bezüglich der Eigenschaften der ausgedruckten Objekte ein Kompromiss zwischen PLA und ABS. nGen lässt sich allerdings nicht wie ABS mit Aceton nachbearbeiten.

Zur Verwendung in Cura müssen die Materialprofile importiert werden:

Checkliste und Kostenerfassung

Status-Circle-Todo.png Prüfen! (aktuell?) Die Checkliste und Kostenerfassung sind in einem Formular zusammengefasst. Dieses Formular muss bei jeder Benutzung händisch ausgefüllt und anschließend ins Logbuch geheftet werden. Das Logbuch liegt im Fenstersims hinter den Druckern. Das Formular bitte beidseitig auf ein einziges Blatt drucken.


Ultimaker 3

Ultimaker3.jpg Status Status-Circle-Good.png OK WikiQR 3d-drucker-ultimaker-3.png
Standort Status-Circle-Todo.png Ja wo denn?
Ansprechpartner Status-Circle-Warning.png gesucht!
Links&Nummern Manual
Leistung (elektr.) Status-Circle-Undef.png unbekannt
Verfügbar seit Status-Circle-Undef.png unbekannt
Kosten/Finanzierung Status-Circle-Undef.png unbekannt
Letzte Wartung Status-Circle-Warning.png unbekannt
Beschreibung:
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Die wesentlichen Unterschiede zum #Ultimaker 2+ sind

  • Eine zweite Düse um zwei unterschiedliche Kunststoffe in einem Druckvorgang zu verwenden
  • Eine neue Düsenkonstruktion für einfaches Düsenwechseln
  • Durch die höhere Temperaturfestigkeit der Düsen die Möglichkeit Kunststoffe mit höherer Schmelztemperatur einzusetzen
  • Die Möglichkeit sich mit dem Drucker über WiFi zu verbinden.

Bedienungsanleitung (PDF) und nützliche Smartphone/Tablett-App für iOS und Android.

Material & Druckparameter

Das Standardmaterial für diesen Drucker ist #nGen

Alternative Materialen für diesen Drucker sind das robuste Nylon auf dem ersten Extruder (links) und das wasserlösliche PVA auf dem zweiten Extruder (rechts). Dank PVA kann man Objekte mit Hohlräumen und Überhängen problemlos drucken. Nylon und PVA sind deutlich teurer als die üblichen FDM-Materiale ABS und PLA. Somit ist unser Ultimaker 3 ein Spezialdrucker um mechanisch belastbare, funktionale Objekte aus möglichst einem Stück herzustellen.


Warning.png Warnung:
Für Nylon sollte die Düse gewechselt werden, da Nylon eine höhere Temperatur als nGen erfordert und bei einem Materialwechsel zurück auf nGen evtl. Nylon-Reste im Druckkopf verbleiben.

Web-Interface

Wenn der Drucker eingeschaltet ist, lassen sich verschiedene Daten vom eingebauten Webserver abrufen:

Checkliste und Kostenerfassung

Formular für Logbucheintrag mit Kostenerfassung


MakerBot Thing-o-Matic

MakerBot-Swendel.jpg Status Steht dekorativ herum. WikiQR 3D-Drucker Makerbot Thing-o-Matic.png
Standort Status-Circle-Todo.png Ja wo denn?
Ansprechpartner Swendel
Links&Nummern
Leistung (elektr.) Status-Circle-Undef.png unbekannt
Verfügbar seit Status-Circle-Undef.png unbekannt
Kosten/Finanzierung Status-Circle-Undef.png unbekannt
Letzte Wartung Status-Circle-Warning.png unbekannt
Beschreibung:
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Der Makerbot Thing-o-Matic (mit automatischer Build-Plattform) kommt von Sebastian (der große) und wartet darauf, in Betrieb genommen zu werden.

Historische Geräte

Die hier aufgeführten Geräte existieren nicht mehr.

Umgebauter Verfahrtisch

3D-Drucker.jpg Status Status-Circle-Bad.png historisch WikiQR Abandoned.png
Standort Status-Circle-Todo.png Ja wo denn?
Ansprechpartner
Links&Nummern Projektseite
Leistung (elektr.)
Verfügbar seit
Kosten/Finanzierung DIY-Projekt
Letzte Wartung
Beschreibung:
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[[File:|thumb|none|300px|großer 3D-Drucker]]

Einer der Verfahrtische war mit zwei Makerbot MK6 Steptruder ausgestattet und diente als 3D-Drucker. Die Steuerung erfolgte über LinuxCNC


Ergebnisse


Prusa i3

Stand der dinge.jpg Status Status-Circle-Bad.png historisch WikiQR Abandoned.png
Standort Status-Circle-Todo.png Ja wo denn?
Ansprechpartner Moritz
Links&Nummern Projektseite
Leistung (elektr.)
Verfügbar seit 2014
Kosten/Finanzierung DIY-Projekt
Letzte Wartung
Beschreibung:
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Moritz hat einen Prusa i3 Einstein Rework gebaut (Rahmen aus HPL im Wasserbad gefräst).

Software

Zur Vorbereitung vom Druck ladet euch am besten den aktuellen Slic3r von Prusa runter.

Config Datei

Ladet euch das Konfigurationspaket herunter und entpackt es.

Die passende Config-Datei im Slic3r unter File->Load Config Bundle... importieren.

Als erstes solltes ihr mit folgenden Einstellungen arbeiten:

Print Settings E3D 0.4 Standard
Filament ABS 1.75
Printer E3Dv6 0.4 Attraktor

Siehe auch

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Januar 2023 um 22:47 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 83.863 mal abgerufen.